Ihr Landratskandidat
für das Unterallgäu

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Unterallgäu,

ich möchte mich Ihnen als Bewerber von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN vorstellen. Fast 40 Jahre war ich als Lehrer kommunaler Beamter und immer sehr stolz darauf, für unseren demokratischen und sozialen Rechtsstaat arbeiten zu dürfen. Genau da, wo sich Politik vor der Haustür abspielt und wo man unmittelbar Einfluss nehmen kann.
Derzeit ist unsere Demokratie von vielen Seiten unter Druck geraten. Für mich ist deshalb selbstverständlich, dass ich mich aktiv in die Kommunalpolitik einbringe. Ich werde nicht das Blaue vom Himmel versprechen, sondern nur das, was ich glaube halten zu können. Ich setze auf Miteinander und nicht auf Gegeneinander.
Wir Grüne werden mit anderen demokratischen Kräften unseren Beitrag leisten, dass die Spaltung unserer Gesellschaft aufgehalten wird. Wir werden das Miteinander als unser wichtigstes politisches Ziel hochhalten.

In diesem Sinne: Ich freue mich auf nette Begegnungen, viele Gespräche auf Augenhöhe und zünftige Diskussionen über den richtigen Weg.

Kurz gesagt: Ich freue mich auf Sie!

Ihr Dr. Otto Schmid

Mein Wahlprogramm

Das Unterallgäu verbinden

Sozial. Nachhaltig. Zukunftsfähig.

Vorwort

Das Unterallgäu ist unsere Heimat. Eine Region mit starken Gemeinden, engagierten Menschen, lebendigen Vereinen und einer einzigartigen Landschaft.

Gleichzeitig stehen wir vor großen Herausforderungen: der Sicherung von Pflege und medizinischer Versorgung, der Mobilität im ländlichen Raum, der Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen, bezahlbarem Wohnen, einer nachhaltigen Wirtschaft sowie dem Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Mit diesem Wahlprogramm legen wir unsere Leitlinien für die kommende Legislaturperiode vor.
Es ist das Ergebnis intensiver Diskussionen, einer gemeinsamen Programmklausur und vieler Perspektiven aus dem gesamten Landkreis. Uns war wichtig, ambitionierte aber realistische, kommunalpolitisch umsetzbare Ziele zu formulieren und dabei stets die Besonderheiten des ländlichen Raums im Blick zu behalten.

Unser Anspruch ist ein Unterallgäu,
in dem Menschen gut versorgt sind,
in dem Mobilität verbindet,
in dem Kinder und Jugendliche echte Chancen haben,
in dem Wirtschaft und Klimaschutz zusammengehen
und in dem Zusammenhalt gelebt wird.

Dieses Programm steht für eine Politik des Miteinanders. Für eine Region, die ihre Stärken nutzt, Verantwortung übernimmt und Zukunft aktiv gestaltet.

Für ein Unterallgäu, das zusammenhält.
Für ein Unterallgäu mit Zukunft.

Das Unterallgäu verfügt mit dem Klinikverbund Allgäu über eine stabile und leistungsfähige Krankenhausstruktur. Die größten Herausforderungen liegen jedoch im ambulanten Bereich: der zunehmende Mangel an Haus- und Fachärzt*innen, die Belastung pflegender Angehöriger und die Integration internationaler Pflegekräfte. Gleichzeitig steigt der Beratungsbedarf von Familien, älteren Menschen und Pflegebedürftigen. Unser Ziel ist ein Unterallgäu, in dem ambulante Versorgung, Pflegeberatung und stationäre Strukturen gemeinsam wirken, damit alle Menschen – unabhängig vom Wohnort – gut versorgt sind. Dafür wollen wir die regionalen Stärken ausbauen und die bestehenden Lücken schließen.

Während die Kliniken im Verbund gut aufgestellt sind, verschärft sich in vielen Gemeinden der Mangel an Hausärzt*innen. Der medizinische Nachwuchs sucht Arbeitsmodelle, die sich mit Familie und Lebensqualität vereinbaren lassen.
Attraktive Praxisstandorte, gute Kinderbetreuung, flexible Betreuung von Angehörigen und eine verlässliche regionale Anbindung werden damit zu zentralen Faktoren, um die hausärztliche Versorgung im Unterallgäu langfristig zu sichern.
Genau hier muss kommunale Unterstützung ansetzen.

Wir setzen uns ein für:

  • attraktive Praxisstandorte im ländlichen Raum
    durch gute Erreichbarkeit, familienfreundliche Infrastruktur, Kinderbetreuung in der Nähe und passende Praxisräume, damit insbesondere junge Ärztinnen wohnortnah arbeiten können.
  • regionale Versorgungszentren (MVZ) stärken
    in Zusammenarbeit mit Kommunen und dem Klinikverbund, um Anstellungen zu ermöglichen und Praxisnachfolgen zu erleichtern – besonders dort, wo Einzelpraxen schwer zu halten sind.
  • Nachwuchsmediziner*innen gezielt gewinnen
    etwa durch Stipendienprogramme, Hospitationsmöglichkeiten, Wohnraumangebote und Kooperationen mit Hochschulen.
    Wichtig ist ein attraktives Gesamtpaket, das Arbeit und Familie gut vereinbar
  • digitale und mobile Versorgung ausbauen
    B. durch Telemedizin, telemedizinische Sprechstunden in Gemeinden, mobile Teams oder fachärztliche Kooperationen über digitale Plattformen. So bleiben Wege kurz und die Versorgung gesichert.
  • engere Abstimmung im Klinikverbund
    damit ambulante und stationäre Angebote besser verzahnt sind und Hausarztpraxen bei Diagnostik, Notfällen und Fachfragen entlastet werden.

Pflege findet nicht nur im Heim oder Krankenhaus statt, sondern vor allem zu Hause. Der Pflegestützpunkt Unterallgäu leistet hier wertvolle Arbeit – und den wollen wir weiter ausbauen.

Wir wollen:

  • den Pflegestützpunkt Unterallgäu personell und fachlich stärken,
    damit Beratung schneller, umfassender und wohnortnäher erfolgen kann – inklusive mobiler Beratungsteams.
  • Pflegestrukturen im Quartier fördern,
    durch generationenübergreifende Wohnformen, gemeinschaftliche Pflege-Wohngemeinschaften und lokale Unterstützungsnetzwerke.
  • pflegende Angehörige entlasten,
    über niedrigschwellige Tagespflegeangebote, flexible Kurzzeitpflege und wohnortnahe Entlastungsdienste.
  • bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte,
    Durch die Unterstützung flexibler Arbeitsmodelle, die Koordination regionaler Fortbildungen und die Stärkung von Beratungs- und Entlastungsangeboten.

Das Unterallgäu ist auf Pflege- und Gesundheitsfachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Viele von ihnen stoßen jedoch auf sprachliche und kulturelle Hürden – und auf die Herausforderung, in einer ländlichen Region ein neues Leben aufzubauen.

Wir setzen uns ein für:

  • schnelle, transparente Anerkennungsverfahren
    und eine effektive Begleitung durch Landkreis, Pflegestützpunkt und Arbeitgeber.
  • „Dialekt- und Alltagskurse“ speziell für Pflegekräfte,
    damit wichtige Alltagssprache, Patientennähe und Teamkommunikation leichter gelingen.
  • Willkommens- und Integrationsangebote für das Leben außerhalb der Arbeit,
    z. B. Unterstützung bei Wohnungssuche, Freizeitgestaltung, Vereinskontakten und Familienintegration.
  • interkulturelle Fortbildungen für Einrichtungen,
    Praxisnahe interkulturelle Schulungen, die Pflegekräften helfen, kulturelle Missverständnisse zu vermeiden und den Umgang mit vielfältigen
    Teams und Patient*innen zu stärken.
  • kommunale Netzwerkstellen für internationale Pflegekräfte,
    die beratend zur Seite stehen und als Schnittstelle zwischen Einrichtungen, Landratsamt und Gemeinden fungieren.

Eine stabile Gesundheitsversorgung gelingt, wenn sie von vielen Schultern getragen wird: von Angehörigen,  Ehrenamtlichen, professionellen Diensten und kommunalen Strukturen. Wir möchten, dass dieser  Zusammenhalt im Unterallgäu sichtbarer und stärker wird.

Wir setzen uns ein für:

  • mehr Unterstützung für Nachbarschaftshilfen und Ehrenamtsnetzwerke,
    die Pflegebedürftigen im Alltag helfen und pflegende Angehörige entlasten.
  • Pflegekompetenzen früh vermitteln,
    z. B. durch Angebote zu Erster Hilfe, Demenzsensibilität und sozialem Engagement.
  • barrierearme Informationen und digitale Zugänge,
    damit alle Bürger*innen schnell und unkompliziert Unterstützung finden.

Wir wollen ein Gesundheitssystem, das zu den Stärken unserer Region passt:
verlässlich, modern und menschlich. Ein Unterallgäu, das Fachkräfte willkommen heißt, pflegende Angehörige unterstützt und die medizinische Versorgung überall im Landkreis stärkt – das ist unser Anspruch.
Denn eine Region, die sich um ihre Schwächsten kümmert, schafft Zukunft für alle.

Mobilität und Digitalisierung entscheiden darüber, wie gut das Unterallgäu zusammenwächst – und ob wir unsere  Region klimafreundlich, modern und lebenswert gestalten. Der Landkreis steht heute vor klaren Aufgaben: Lücken im Radwegenetz, begrenzte ÖPNV-Angebote, fehlende  Anschlüsse an Nachbarregionen und eine Verwaltung, die digitaler werden muss.
Wir setzen auf eine Mobilitäts- und Digitalpolitik, die sozial, ökologisch und zukunftsorientiert ist – und die Besonderheiten des ländlichen Raums ernst nimmt.

Das Unterallgäu profitiert stark von seinen Nachbarregionen – wirtschaftlich, kulturell und touristisch. Damit dieses Potenzial voll genutzt werden kann, braucht es eine Mobilitätspolitik, die nicht an Landkreisgrenzen  endet. Unser Ziel ist ein verbundenes Allgäu: mit  abgestimmten Buslinien, verlässlichen Bahnanschlüssen und einer ÖPNV-Strategie, die Memmingen, Ostallgäu, Oberallgäu, Mindelheim und das nördliche Schwaben sinnvoll miteinander verknüpft. Denn regionale Zusammenarbeit ist der Schlüssel für eine starke Zukunft.

Radfahren ist ein zentraler Baustein klimafreundlicher Mobilität – gerade auf kurzen und mittleren Strecken zwischen Gemeinden, Ortsteilen und Bahnhöfen. Der Landkreis hat bereits Fortschritte gemacht, doch viele Verbindungen fehlen oder sind unsicher. Wir setzen uns ein für:
  • ein durchgängiges, alltagstaugliches Radwegenetz, das Gemeinden, Ortsteile und regionale Zentren verbindet – mit sicheren Querungen und baulich  getrennten Radwegen an stark befahrenen Straßen.
  • Schul- und Pendelrouten priorisieren, damit Kinder sicher unterwegs sind und Pendler*innen eine echte Alternative zum Auto haben.
  • regionale Verbindungen schließen, etwa Richtung Memmingen, Bad Wörishofen, Mindelheim, Ottobeuren und zu den Nachbarlandkreisen.
  • moderne Abstellanlagen an Schulen, Bahnhöfen und Flexibus-Knoten, mit gesicherten Fahrradboxen und Lademöglichkeiten für E-Bikes.

Unser Ziel: Bis 2035 soll der Radverkehrsanteil deutlich steigen – durch sichere Infrastruktur, klare Wegweisung und ein Radverkehrskonzept, das für den ländlichen Raum funktioniert.

Der ÖPNV im Unterallgäu ist vielerorts zu wenig attraktiv, um eine echte Wahl zum Auto zu sein. Entscheidend sind bessere Takte, verlässliche Anschlüsse und eine bessere Einbindung in die umliegenden Regionen.

Wir wollen:

  • den Anschluss an den Münchner Verkehrsverbund (MVV) weiterverfolgen,
    damit Pendlerinnen, Schülerinnen und Gewerbe besseren Zugang zu überregionalen Verbindungen erhalten.
  • Flexibus und Rufbus-Angebote ausbauen,
    besonders in kleineren Orten und Ortsteilen – digital buchbar, barrierefrei und mit garantierten Anschlüssen an Bus und Bahn.
  • Taktverkehre auf Hauptlinien verdichten,
    insbesondere auf den Achsen Mindelheim–Bad Wörishofen, Mindelheim–Memmingen und Ottobeuren–Memmingen.
  • bessere Mobilitätsknoten schaffen,
    an denen Bus, Bahn, Rad und Flexibus nahtlos  aneinandergreifen.
  • Nachtverkehre im Wochenendbereich prüfen, Pilotprojekte initiieren und fördern. ,
    um Jugendlichen, Schichtarbeitenden und Veranstaltungsbesucher*innen sichere Wege zu ermöglichen.
  • regionale Linien über Landkreisgrenzen hinweg stärken,
    insbesondere auf den Achsen Memmingen–Kempten, Mindelheim–Kaufbeuren, Bad Wörishofen–Landsberg und Ottobeuren–Kempten. Nur so entsteht ein echtes Mobilitätsnetz für das ganze Allgäu.
  • mit den Nachbarlandkreisen gemeinsame Fahrplankonzepte entwickeln,
    damit Anschlüsse verlässlich sind und keine künstlichen Brüche entstehen.
  • Touristische Mobilität verbessern,
    z. B. mit saisonalen Linien zu Ausflugszielen, Rundtouren im Allgäu und zusätzlichen Angeboten an Wochenenden.
  • Ferienticket für Schüler*innen und Auszubildende,
    damit junge Menschen in den Ferien kostengünstig und flexibel im gesamten Allgäu unterwegs sein können.
  • den MVV-Anschluss als Baustein eines größeren Allgäu-Verbunds verstehen,
    damit Pendler*innen und Unternehmen gleichermaßen profitieren.



Unser Ziel: Ein ÖPNV, der ein Allgäu über Grenzen hinweg verbindet – statt es zu
zerteilen.

Unser Anspruch: Mobilität darf nicht vom Wohnort abhängen – jeder Ortsteil soll
erreichbar bleiben.

Eine moderne Verwaltung erleichtert den Alltag und spart Zeit – für Bürgerinnen ebenso wie für Mitarbeiterinnen. Im Landratsamt Unterallgäu wurde bereits begonnen, Prozesse zu digitalisieren. Jetzt braucht es den nächsten Schritt. Wir setzen uns ein für:
  • digitale Antragsverfahren als Standard, von der Baugenehmigung über die Kfz-Zulassung bis zu sozialen Leistungen – mit einfachen Formularen, Online-Terminvereinbarung und klaren Bearbeitungsfristen.
  • digitale Bürgerkonten im Landkreis, die alle wichtigen Vorgänge bündeln und  Behördengänge deutlich vereinfachen.
  • verlässliche digitale Kommunikation, z. B. automatische Statusmeldungen, Erinnerungen und zentrale Dokumentenablage.
  • papierarme Verwaltung als Ziel, um Kosten zu reduzieren und Ressourcen zu schonen – unter Berücksichtigung von Datenschutz und Barrierefreiheit.

Unser Plan: Das Unterallgäu soll bis 2030 eine der digitalsten Verwaltungen im ländlichen Raum werden.
Digitalisierung muss dem Gemeinwohl dienen. Auch ein Landkreis kann entscheidend Einfluss darauf nehmen, wie sicher, unabhängig und fair digitale Infrastruktur gestaltet wird. Wir setzen uns ein für:
  • Einsatz geprüfter Open-Source-Lösungen, wo immer möglich – für mehr Transparenz, Datensicherheit und langfristige Kostenkontrolle.
  • regionale Rechenzentren nutzen statt Big-Tech-Abhängigkeit, etwa über kommunale Zweckverbände und bestehende Infrastruktur der öffentlichen Hand.
  • Breitband und Mobilfunk flächendeckend ausbauen, Breitband und Mobilfunk flächendeckend ausbauen, damit alle Menschen im Unterallgäu zuverlässig angebunden sind – auch in abgelegenen Ortsteilen und Weilern.
  • offene Daten bereitstellen, z. B. zu Verkehr, Umwelt und Energie – für Bürger*innen, Unternehmen und lokale Initiativen.
  • Digitale Weiterbildung fördern, u. a. für Senior*innen, Verwaltungsbeschäftigte und Vereine, damit alle sicher und selbst bestimmt digitale Angebote nutzen können.

Unser Ziel: Ein digital souveränes Unterallgäu, in dem Daten geschützt, Technologie verständlich und digitale Angebote für alle zugänglich sind.

Wir wollen ein Unterallgäu, in dem Mobilität klimafreundlich, zuverlässig und bezahlbar ist – und in dem digitale Prozesse das Leben vereinfachen statt erschweren. Ein Landkreis, der gut angebunden, innovativ und menschenfreundlich gestaltet ist, kann Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Zusammenhalt stärken.

Das Unterallgäu verbinden – mobil, digital und zukunftsstark.

Kinder und Jugendliche brauchen gute Betreuung, starke Unterstützungssysteme und sichere Räume, in denen sie sich frei entwickeln können. Im Unterallgäu arbeiten viele Einrichtungen engagiert, doch es gibt klare Herausforderungen:
Fachkräftemangel, steigender Beratungsbedarf und zu  wenig Orte für junge Menschen.
Unser Ziel ist ein Landkreis, in dem jedes Kind –  unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Wohnort – gute Chancen erhält, in dem Jugendliche ernst  genommen werden und Familien Entlastung finden.

Der Landkreis Unterallgäu ist für die Jugendhilfe zuständig, nicht für die Trägerschaft der Kindertagesstätten. Trotzdem kann der Kreis entscheidend dazu beitragen, Familien zu unterstützen und Qualitätsstandards zu verbessern. Wir setzen uns ein für:
  • mehr Unterstützung für Gemeinden und freie Träger, Mehr fachliche und organisatorische Unterstützung für Gemeinden und freie Träger, zum Beispiel durch eine verlässliche Bedarfsplanung, Beratung bei Neubau- und Erweiterungsprojekten sowie Unterstützung bei der Personalgewinnung.
  • Unterstützung der Qualität in der frühkindlichen Bildung, indem das Kreisjugendamt  Fortbildungen und Austauschformate koordiniert, Träger fachlich berät und Vernetzungen schafft. So können Kitas in ihrer pädagogischen Arbeit gestärkt werden, ohne in die Trägerautonomie einzugreifen.
  • Familien finanziell entlasten, durch eine stärkere kommunale Förderung der Elternbeiträge überall dort, wo es rechtlich und finanziell möglich ist.
  • Flexible Betreuungsangebote fördern, z. B. Randzeitenbetreuung, Ferienprogramme und punktuelle Notfallbetreuung, in Kooperation mit Gemeinden und Trägern.
  • Familienstützpunkte im Unterallgäu einführen, damit Familien wohnortnah und niedrigschwellig Zugang zu Beratung, Begleitung und Unterstützungsangeboten erhalten. Der Landkreis soll gemeinsam mit interessierten Gemeinden ein Netzwerk von Familienstützpunkten aufbauen und damit eine verlässliche Struktur schaffen, die Familien frühzeitig stärkt und entlastet.

Ziel ist ein Unterallgäu, in dem Familie und Beruf vereinbar sind – und Betreuung nicht zur finanziellen oder organisatorischen Belastungsprobe wird.
Viele Jugendliche im Unterallgäu berichten von fehlenden Treffpunkten, langen Wegen und zu wenig Möglichkeiten, eigene Projekte umzusetzen. Solche Angebote sind überall wichtig, doch im ländlichen Raum kommen zusätzliche Herausforderungen wie größere Distanzen und weniger Erreichbarkeit hinzu. Unsere Forderungen:
  • ein „Jugendrat Unterallgäu“, der Jugendliche aus allen Gemeinden vertritt und bei kreisweiten Themen – Mobilität, Klima, Freizeit, Digitalisierung – verbindlich beteiligt wird.
  • konsumfreie Orte schaffen und sichern, u. a. durch multifunktionale Jugendräume, offene Werkstätten, Proberäume und Treffpunkte – betrieben von Gemeinden, Vereinen und begleitet durch Sozialpädagog*innen.
  • starke Jugendzentren und mobile Jugendarbeit, damit Angebote auch kleine Ortsteile erreichen. Wir setzen uns für eine bessere Finanzierung des Kreisjugendrings und freier Träger ein.
  • kulturelle Teilhabe fördern, etwa mit einem jährlichen Budget pro Jugendlichen für Workshops, Musikangebote, medienpädagogische Projekte oder Sport.

Unser Ziel: Unterallgäuer Jugendliche werden ernstgenommen .
Das Kreisjugendamt ist die zentrale Anlaufstelle für Familien, Pflegekinder, Erziehungsberatung und Jugendhilfe. Steigende Fallzahlen und komplexere Aufgaben machen einen Ausbau dringend notwendig. Wir wollen:
  • mehr Personal im Kreisjugendamt, insbesondere in den Bereichen Allgemeiner Sozialdienst (ASD), Pflegekinderdienst und Präventionsarbeit.
  • ein „Förderlotse Unterallgäu“, der Vereine, Jugendgruppen, Kulturinitiativen und Sportclubs bei der Beantragung von Zuschüssen unterstützt – verständlich, niedrigschwellig und serviceorientiert.
  • gezielte Unterstützung für Pflegefamilien, besonders wenn sie Kinder mit Fluchterfahrung aufnehmen: z. B. durch Dolmetscherkontingente, Trauma- und Rechtsberatung sowie höhere Pauschalen.
  • mehr präventive Angebote, um Familien frühzeitig zu stärken, Krisen vorzubeugen und Kinder besser zu schützen.

Denn ein starkes Jugendamt ist notwendig für faire Chancen im gesamten Landkreis.
Kinder und Jugendliche wachsen im Unterallgäu vielfältig auf: in Familien mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, in ländlichen Strukturen, in Vereinen, Schulen und Jugendgruppen. Damit Teilhabe gelingt, braucht es Respekt, klare Regeln und Angebote, die Integration fördern. Unsere Maßnahmen:
  • Antidiskriminierungsarbeit im Bildungsbereich stärken, mit Fortbildungen, Beschwerdewegen und einem Respektcoach-Angebot an weiterführenden Schulen.
  • Begegnungsprojekte fördern, zwischen geflüchteten, zugewanderten und einheimischen Kindern – etwa über Sprachpatenschaften, integrative Sportgruppen oder gemeinsame Ferienspiele.
  • Ein „Fonds für Zusammenleben im Unterallgäu“, der Nachbarschaftsinitiativen, Jugendvereine oder Kulturprojekte unterstützt – schnell, unbürokratisch und mit regionalen Bürgerjurys.

Ziel ist ein Unterallgäu, in dem jedes Kind sagen kann: „Hier werde ich gesehen, hier darf ich sein.“

Wir setzen uns für ein Unterallgäu ein, das seine jüngste Generation stärkt: mit guter Betreuung, starkem Kinderschutz, echten Mitbestimmungsmöglichkeiten und
Räumen, die Jugendlichen gehören.

Ein Landkreis, der in seine Kinder investiert, investiert in seine Zukunft.

Das Unterallgäu ist eine starke Region: lebenswerte Gemeinden, aktive Vereine, engagierte Unternehmen, eine Landschaft, die Menschen anzieht. Doch dieser Erfolg bringt neue Herausforderungen: steigende Wohnkosten, leerstehende Ortskerne, Fachkräftemangel und der Druck, wirtschaftlich wie ökologisch umzusteuern.
Unser Ziel ist ein Unterallgäu, das Heimat für alle bleibt – bezahlbar, lebendig und zukunftsfähig. Ein Landkreis, in dem Arbeit Sinn stiftet, Begegnung möglich ist und regionale Wirtschaftskraft gestärkt wird.

Das Unterallgäu ist wirtschaftlich und touristisch eng verflochten mit Kempten, Memmingen, dem Ostallgäu, dem Oberallgäu und den angrenzenden Regionen Schwabens. Damit Unternehmen, Beschäftigte und Gäste gleichermaßen profitieren, braucht es eine Infrastrukturpolitik, die diese Verflechtungen stärkt. Wir wollen ein regional vernetztes Allgäu, in dem Lebensqualität, Mobilität und Wirtschaftskraft Hand in Hand gehen.

Viele Ortskerne im Unterallgäu stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Leerstand, zu viel Verkehr, zu wenige Begegnungsorte. Dabei sind die Ortsmitten das Herz unserer Gemeinden – hier sollte Gemeinschaft stattfinden. Wir setzen uns ein für:
  • gemeindliche „Ortskern-Dialoge“, in denen Bürger*innen, Gewerbetreibende und Vereine gemeinsam Ideen entwickeln – von Pop-up-Nutzungen über kleine Kulturangebote bis zu neuen Nahversorgungsformen.
  • Zwischennutzung statt Leerstand, unterstützt durch ein kreisweites Beratungsangebot: Leerstehende Gebäude, Ladenflächen und Freiflächen können für Kreativprojekte, Handwerk, soziale Initiativen oder Start-ups genutzt werden, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.
  • multifunktionale Nutzungen fördern, z. B. Co-Working-Spaces, Dorfläden, Büchereien, Jugendräume und Treffpunkte unter einem Dach.
  • Mobilitätsknoten in Ortszentren stärken, damit Bus, Rad, Carsharing und Lieferdienste einfach erreichbar sind – ein Beitrag zu lebendigen und weniger verkehrsbelasteten Ortsmitten.

Ziel ist ein Unterallgäu, dessen Ortszentren Begegnung ermöglichen und Identität stiften.
Die hohe Lebensqualität im Unterallgäu führt zu steigender Nachfrage – doch mit ihr wächst die Sorge, dass Wohnen unbezahlbar wird, besonders in  Tourismusnahen Gemeinden. Dafür setzen wir uns ein:
  • mehr genossenschaftlichen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau, indem der Landkreis Gemeinden berät und Modellprojekte unterstützt – vor allem dort, wo günstiger Wohnraum knapp ist.
  • Flächen intelligent nutzen, durch Innenentwicklung, Aufstockungen und Umnutzung bestehender Gebäude statt weiterer Zersiedelung.
  • Unterkünfte für Auszubildende und Fachkräfte fördern, etwa in Kooperation mit Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Schulen.
  • touristische Übernutzung begrenzen, indem Gemeinden unterstützt werden, Ferienwohnungen zu regulieren, Dauerwohnen zu sichern und saisonalen Leerstand zu reduzieren.
  • „Wohnen für Hilfe“-Modelle erleichtern, damit ältere Menschen und junge Menschen gemeinsam profitieren: Wohnraum gegen Unterstützung im Alltag.
  • Wohnraum dort schaffen, wo regionale Verbindungen bestehen, besonders in Orten mit guter Erreichbarkeit der Nachbarlandkreise. So bleiben Arbeitswege kurz und regionale Arbeitsmärkte stark.

Unser Ziel: Wohnen im Unterallgäu bleibt bezahlbar – für alle Generationen und Lebenslagen.
Das Unterallgäu lebt von seinem starken Mittelstand, seinem Handwerk, der Landwirtschaft und vielen innovativen Kleinbetrieben. Um diese Stärke zu erhalten, braucht es regionale Wertschöpfung und eine aktive Wirtschaftsförderung. Wir wollen:
  • neue Formen der Gründungsförderung, besonders für nachhaltige Start-ups, soziale Unternehmen und klimafreundliche Technologien – mit Beratung, Netzwerken und Anschubfinanzierung.
  • regionale Kreisläufe schließen, etwa in der Landwirtschaft, im Bauwesen oder bei erneuerbaren Energien. Produkte sollen dort verarbeitet werden, wo sie entstehen.
  • Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, durch Energieberatung, Digitalisierungshilfen und Fachkräftesicherung – in Zusammenarbeit mit Kammern, Schulen und Hochschulen.
  • Kooperation von Wirtschaft und Berufsschulen stärken, um Ausbildungen attraktiver zu machen und jungen Menschen Perspektiven im Unterallgäu zu bieten.
  • Innovationen sichtbar machen, z. B. durch ein „Forum Zukunft Unterallgäu“ für nachhaltige Unternehmen und regionale Projekte.
  • Wirtschaftsräume im Allgäu vernetzen, indem wir Gewerbestandorte, Berufsschulen, Innovationseinrichtungen und Unternehmen besser miteinander verbinden – besonders entlang der Verkehrsachsen zu Kempten, Memmingen,  Kaufbeuren und ins Oberallgäu.
  • gemeinsame Tourismusentwicklung stärken, etwa über Allgäu GmbH und regionale Kooperationen, damit Gäste das Allgäu als einen Wirtschafts- und Kulturraum erleben und bereisen.
  • ÖPNV und Radnetz als Standortfaktoren begreifen, denn gute Erreichbarkeit entscheidet mit darüber, ob Betriebe Fachkräfte gewinnen und Tourismusorte attraktiv bleiben.

So entsteht ein Wirtschaftsstandort, der auf Klimaschutz setzt, Menschen gute Arbeit bietet und langfristig erfolgreich bleibt.
Der Arbeitsmarkt verändert sich: Homeoffice, digitale Zusammenarbeit und flexible Arbeitszeiten werden zum Standard. Der ländliche Raum kann davon profitieren – wenn wir die Strukturen schaffen. Wir schlagen vor:
  • Co-Working-Angebote im ländlichen Raum ausbauen, in Zusammenarbeit mit Gemeinden, Unternehmen und Vereinen – für kürzere Wege und mehr Lebensqualität.
  • Breitband und Mobilfunk flächendeckend sichern, damit digitales Arbeiten überall im Unterallgäu möglich ist.
  • Mobilitätsangebote für Pendler*innen verbessern, etwa durch Jobtickets, gute Busanbindung und sichere Radverbindungen.
  • Flexible Arbeitszeitmodelle fördern, indem wir Unternehmen unterstützen, lebensphasenorientierte Arbeitszeitkonzepte umzusetzen.
  • regionale Arbeitgeber sichtbarer machen, damit junge Menschen wissen, welche guten Jobs es direkt vor der Haustür gibt.

Ein Unterallgäu, in dem Wohnen und Arbeiten wieder näher zusammenrücken, ist familienfreundlicher, klimafreundlicher und attraktiver.

Wir wollen einen Landkreis, der lebendige Ortskerne hat, bezahlbares Wohnen ermöglicht, regionale Betriebe stärkt und moderne Arbeitsformen unterstützt.
Ein Unterallgäu, das zusammenhält – als Lebensraum, Arbeitsort und Zukunftsregion.

Das Unterallgäu ist geprägt von starken landwirtschaftlichen Familienbetrieben und einer hohen Eigenproduktion erneuerbarer Energie. Mit dem Regionalwerk haben wir bereits ein wichtiges Instrument, um Projekte im Bereich Solar, Wind und Wärme gemeinsam mit den Kommunen voranzubringen.
Unser Ziel ist ein Unterallgäu, das energieautark, regional verankert und sozial gerecht wird – und gleichzeitig seine bäuerlichen Strukturen stärkt.

Unsere Landwirtschaft ist ein zentraler Baustein der Energiewende: Sie bewirtschaftet Böden, produziert Lebensmittel und kann klimafreundliche Energie erzeugen. Wir wollen sie darin unterstützen, Zukunft und Tradition zu verbinden. Wir setzen uns ein für:
  • Humusaufbau und bodenschonende Bewirtschaftung, durch Förderungen für Zwischenfrüchte, vielfältige Fruchtfolgen und reduzierten Einsatz von Pflanzenschutz.
  • mehr Agroforstsysteme und Heckenstrukturen, um CO₂ zu binden, die Artenvielfalt zu stärken und die Landschaft zu erhalten.
  • Agri-Photovoltaik sinnvoll ausbauen, sodass landwirtschaftliche Nutzung und Energieproduktion parallel möglich sind – mit klaren Naturschutzstandards.
  • Biogas als regionalen Flexibilitätsbaustein stärken, insbesondere auf Basis von Reststoffen und Gülle statt zusätzlicher Energiepflanzen.
  • regionale Verarbeitung und Vermarktung fördern, damit mehr Wertschöpfung bei den Betrieben bleibt – z. B. bei Milch, Fleisch, Gemüse oder Getreide.

Unser Ziel: Landwirtschaft im Unterallgäu bleibt wirtschaftlich stark und wird zum aktiven Klimaschützer.
Mit dem Regionalwerk verfügt das Unterallgäu bereits über einen starken, kommunalen Partner für die Energiewende. Diese Struktur wollen wir gezielt ausbauen, um Investitionen, Planung und Wertschöpfung in der Region zu halten. Wir wollen:
  • den Ausbau von Solar- und Windenergie über das Regionalwerk beschleunigen, sodass Kommunen, Bürgerinnen und Landwirtinnen gemeinsam profitieren.
  • Dachflächen stärker nutzen, insbesondere kommunale Gebäude, Gewerbehallen und landwirtschaftliche Nebengebäude – unterstützt durch standardisierte Angebote des Regionalwerks.
  • Wärmenetze in Gemeinden aufbauen, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist – unter Nutzung von Biogas, Abwärme, Solarthermie oder Wärmepumpensystemen.
  • regionale Strom- und Wärmespeicher mit dem Regionalwerk entwickeln, z. B. Quartiersspeicher, um Stromspitzen lokal auszubalancieren.
  • Bürgerbeteiligungsmodelle über das Regionalwerk stärken, damit die Gewinne aus erneuerbaren Anlagen im Landkreis bleiben und Akzeptanz gefördert wird.

Unser Anspruch: Das Regionalwerk wird zum zentralen Motor der kommunalen Energiewende im Unterallgäu.
Die Verbindung von Landwirtschaft, Energie und Handwerk schafft bereits heute Arbeitsplätze im Unterallgäu. Dieses Potenzial wollen wir strukturiert weiterentwickeln. Wir setzen uns ein für:
  • eine regionale Koordinierungsplattform „Klimawende Unterallgäu“, die Landwirtschaft, Handwerk, Energieunternehmen, Gemeinden und das Regionalwerk vernetzt.
  • Aus- und Weiterbildung in Zukunftsberufen stärken, z. B. Solartechnik, Energieberatung, ökologische Landwirtschaft, Wärmesysteme oder Kreislaufwirtschaft.
  • Handwerksbetriebe unterstützen, durch praxisnahe Beratung zum Energiesparen, zur Elektrifizierung und zur Nutzung regionaler Förderprogramme.
  • Pilotprojekte für ländliche Wärmenetze und Energieverbünde, in enger Kooperation mit dem Regionalwerk.

Das Ziel: Die Energiewende wird zum Wettbewerbsvorteil für den Wirtschaftsstandort Unterallgäu.
Klimaschutz darf keine Frage des Einkommens sein. Deshalb setzen wir auf Maßnahmen, die Haushalte, Vereine und Betriebe entlasten und Umstellungen erleichtern. Wir wollen:
  • Energieberatung ausbauen, insbesondere für Haushalte mit geringem Einkommen sowie für Bestandsgebäude.
  • Unterstützung für Balkonkraftwerke, damit auch Mieter*innen und kleinere Haushalte an der Energiewende teilhaben.
  • Kommunale Wärmeplanung konsequent umsetzen, damit jede Gemeinde frühzeitig weiß, welche Heiztechnologien Zukunft haben und welche nicht.
  • Mieterstrommodelle fördern, zusammen mit dem Regionalwerk – damit Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern allen zugutekommen.
  • transparente Energiepreise bei kommunalen Anbietern, um Familien, Vereinen und kleinen Betrieben Planungssicherheit zu geben.

Ein klimafreundliches Unterallgäu ist nicht nur ökologisch sinnvoll – es ist auch wirtschaftlich klug.

Wir wollen einen Landkreis, der die Kraft der Sonne, des Windes und der Landwirtschaft nutzt, um unabhängig und stark zu bleiben.
Ein Unterallgäu, in dem das Regionalwerk Klimaschutz voranbringt, Landwirtschaft Zukunft findet und Energie für alle bezahlbar bleibt.

Ein Unterallgäu, das Verantwortung übernimmt – und seine Chancen nutzt.

Schlusswort

Das Unterallgäu steht vor großen Aufgaben und vor ebenso großen Chancen.

Dieses Wahlprogramm zeigt, wie wir unsere Region gemeinsam weiterentwickeln wollen: sozial gerecht, ökologisch verantwortungsvoll und mit konstruktivem und erfahrenem Blick für die Realität im ländlichen Raum.

Uns leitet die Überzeugung, dass gute Politik verbindet.
Menschen und Generationen.
Stadt und Land.
Wirtschaftliche Stärke und sozialen Zusammenhalt.

Wir wollen ein Unterallgäu, in dem Pflege und Gesundheitsversorgung verlässlich sind, Mobilität Wege öffnet, Kinder und Jugendliche echte Chancen haben, Arbeit Sinn stiftet und Klimaschutz als gemeinsame Aufgabe verstanden wird.

Dieses Programm ist eine Einladung:
zum Mitdenken, zum Mitgestalten und zum gemeinsamen Handeln.

Für ein Unterallgäu mit Zukunft.

Schlusswort

Das Unterallgäu steht vor großen Aufgaben und vor ebenso großen Chancen.

Dieses Wahlprogramm zeigt, wie wir unsere Region gemeinsam weiterentwickeln wollen: sozial gerecht, ökologisch verantwortungsvoll und mit konstruktivem und erfahrenem Blick für die Realität im ländlichen Raum.

Uns leitet die Überzeugung, dass gute Politik verbindet.
Menschen und Generationen.
Stadt und Land.
Wirtschaftliche Stärke und sozialen Zusammenhalt.

Wir wollen ein Unterallgäu, in dem Pflege und Gesundheitsversorgung verlässlich sind, Mobilität Wege öffnet, Kinder und Jugendliche echte Chancen haben, Arbeit Sinn stiftet und Klimaschutz als gemeinsame Aufgabe verstanden wird.

Dieses Programm ist eine Einladung:
zum Mitdenken, zum Mitgestalten und zum gemeinsamen Handeln.

Für ein Unterallgäu mit Zukunft.

Dr. Otto Schmid - Landratskandidat für das Unterallgäu - Portrait

Über mich

Ich lebe seit beinahe 29 Jahren im Unterallgäu, bin 66 Jahre alt, verheiratet und habe eine erwachsene Tochter.

Berufliche Laufbahn

Studiert habe ich Lehramt am Gynasium (Deutsch, Geschichte, Sozialkunde), habe mich zum Beratungslehrer qualifiziert und wurde in Literaturdidaktik promoviert. Ich war nach meiner Ausbildung als Lehrer kommunaler Beamter, davon 26 Jahre als Schulleiter am Rupert-Nes-Gymnasium und an der Rupert-Ness-Realschule Ottobeuren.

Meine Interessen

Ich mache viel Sport: alle Arten von Gehen (Powerwalking, Nordic Walking), Mountainbiken (am liebsten im Unterallgäu), Tennis und Badminton und Kajakfahren, weil ich nicht so gut schwimmen kann. Größter sportlicher Erfolg: Finisher Berlin-Marathon 2013.

Wenn es zeitlich geht, arbeite ich bei der Tafel in Memmingen, wenn man mich braucht und gebe Deutschunterricht für Flüchtlingskinder.

Außerdem bin ich Tolkien- und Star Wars-Fachmann.

Kontakt

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Wenn Sie ein Anliegen, eine Frage oder eine Anregung haben, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden.

Ihre Nachricht wird vertraulich behandelt und zeitnah beantwortet.

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